| Büchler, R., Moritz, R., Tiesler, F. | |
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| Quelle: ADIZ / Die Biene / Imkerfreund, 02/2005, Seite 6-8 |
| Hoffmann, E., Tiesler, F. K. |
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Tiesler, F. K. |
Hinweise und Empfehlungen zur Beschickung der ostfriesischen Inselbelegstellen
Auf den Inselbelegstellen werden weder Mühe noch Kosten gescheut, ein gutes
Ergebnis zu erreichen. Es werden so viele Drohnenvölker aufgestellt, dass
während der ganzen Betriebszeit ausreichend Drohnen vorhanden sind. Des
Weiteren trägt jede Belegstellenleitung für fachkundige, gewissenhafte
Dauerbetreuung der aufgestellten Begattungsvölkchen Sorge, denn so mancher
festzustellende oder zu erwartende Schaden kann gebessert oder abgewendet werden.
Erfolge oder Misserfolge sind bei solcher Handhabung dann eigentlich nur den
Züchtern selbst zuzuschreiben. Deshalb sollten zum beiderseitigen Nutzen
und reibungslosen Betrieb auf der Inselbelegstelle folgende Punkte besonders
beachtet werden:
1. Begattungskästchen
Auf den Inselbelegstellen sind wegen der Kontrollmöglichkeiten nur EWK’s (Einwabenkästchen) zugelassen. Nur genormte und bewährte EWK’s verwenden! Um Millimeter längere oder breitere EWK’s verursachen bei der Einbringung in die Schutzhäuschen Schwierigkeiten und Mehrarbeit.
Die Fluglochverschlüsse dürfen nicht hervorstehen und müssen am besten ins Holz eingearbeitet sein (Abb. 1), andernfalls besteht die Gefahr des Verdrehens beim Einstellen in die Schutzhäuser. Ihr völliges Festsitzen, ebenso das der Bodenschieber und Deckel müssen kontrolliert werden. Die Bodenlüftungen müssen sauber und bei Bedarf (Totenfall) zu entfernen sein (Abb. 2). Auf Grund des Klimawandels ist in den Sommermonaten mit extrem hohen Temperaturen zu rechnen. Deshalb ist bei längeren Transporten eine zusätzliche Lüftung an einer der Stirnseiten der EWK’s zu empfehlen, die von der Innenseite mit Drahtgaze zu verschließen ist. Die Öffnung lässt sich leicht mit einem Astlochbohrer herstellen.
Abb. 1
Abb. 2
Vor der Verwendung von Absperrgittern innerhalb der EWK’s wird abgeraten.
Schwache Völkchen müssen bei Kälte Gelegenheit haben, sich mit
ihren Königinnen in den Futterraum zurückziehen zu können. Oft
kommen dann dort die Königinnen schnell in Eiablage.
Alle Begattungskästchen sind vor jedem Gebrauch zwecks Verhütung von Nosema gründlich zu reinigen, die Waben sind auszuschneiden und sämtliche Kunststoff-, Holz- und Glasteile mit 2%iger Ätzkalilauge (chemisch nicht reines Ätznatron ist nicht teuer), Soda- oder P3-Lösung zu scheuern. Ferner ist auch peinlichst darauf zu achten, dass sämtliche vorjährigen Teigreste aus der Futterkammer entfernt werden.
Die Rähmchen sind mit einem 1 – 2 cm breiten Leitstreifen aus einer Mittelwand zu versehen. Ansonsten wird Wirrbau errichtet, was die Kontrolle sehr erschwert. Ein Drahten der Rähmchen ist insbesondere bei weitem Transport notwendig. Vorteilhaft ist es, auf die Rähmchen in den EWK’s ganz zu verzichten. Die Bienen haben dann mehr Platz zum Bauen. Statt eines Leitwachsstreifens kann eine in Wachs getränkte Dreiecksleiste mit zwei Drahtstiften an der Oberseite des Innenraumes angebracht werden (Abb. 3). Hier ist ein Drahten des EWK jedoch unerlässlich.
Abb. 3
Um dem Glasbruch vorzubeugen, ist die Verwendung von Plexiglasscheiben zu empfehlen. Diese sollten wegen der Verformung jedoch eine Dicke von mindestens 1,5 mm aufweisen. Vor ihrer Verwendung sind die Schutzfolien abzuziehen! Ältere, verfärbte oder total verkratzte Scheiben sind auszutauschen, so dass eine Sichtkontrolle der Völkchen problemlos möglich ist. Wichtig ist, dass die Stahlfedern bzw. Verschlusselemente zum Halten der Scheiben festsitzen und sich beim Transport der EWK’s nicht bewegen können.
2. Futter
Flüssigfutter darf nicht verwendet werden! Der Futterteig darf auch nicht zu weich sein. Gut bewährt hat sich der im Handel erhältliche Teig. Es ist ratsam, die Futterkammer neuer EWK’s mit flüssigem Wachs auszustreichen, damit dem Teig durch das Holz keine Feuchtigkeit entzogen wird. Alternativ kann man Unterseite und Seiten des Futterteigblocks auch mit Pergamentpapier einschlagen, wobei darauf zu achten ist, dass der Zugang zum Teig auch nach dessen teilweisem Abtrag durch das Papier nicht verhindert wird.
Die gesamte Futterkammer niemals bis unmittelbar unter die Abdeckung füllen, damit die Bienen eine größere Fläche zum Abtrag haben (Abb. 4). Bei sehr kleinem Zugang zur Futterkammer (ältere EWK’s) ist zu empfehlen, das Trennscheid zwischen Beweiselungs- und Futterkammer zu kürzen und den gesamten Raum über beiden Kammern mit einer Glas-/Plexiglasscheibe abzudecken.
Abb. 4
Nicht nur der Futterraum sollte mit Teig gefüllt werden, sondern auch im unteren Raum sollte man einen kleinen Klumpen Futter (etwa Walnussgröße) bieten (Abb. 5). (Achtung, nicht vor das Flugloch legen.) Die Völkchen bauen dann schneller.
Abb. 5
3. Füllen der Begattungskästchen mit Bienen
Zur Füllung der EWK’s möglichst nur Bienen aus rechtzeitig zuvor gebildeten Sammelbrutablegern oder aus den Pflegevölkern verwenden. Sie haben die richtige Zusammensetzung (2/3 Jungbienen, 1/3 Altbienen). Sie nehmen die jungen Königinnen ohne Weiteres an. Niemals Schröpfbienen aus Völkern in Schwarmstimmung abfegen. Sie stechen erfahrungsgemäß die zugesetzten Jungköniginnen ab. Auch keine Stecher als Begleitbienen verwenden! Sie bereiten viel Verdruss auf den Belegstellen.
Drohnen dürfen nicht mit auf die Belegstelle. Daher sind die Begleitbienen vor dem Füllen der Begattungseinheiten sorgfältig durchzusieben (bewährt hat sich der Marburger Feglingskasten). Beim Vorhandensein nur eines einzigen Drohns geht die gesamte Sendung des Imkers unweigerlich auf seine Kosten und unter Erhebung der vollen Belegstellengebühr und der Transportkosten zurück.
Keine zu schwache oder zu starke Füllung der Begattungskästchen mit Bienen! Bei EWK’s genügt eine gestrichene Suppenkelle (1/4 ltr., wenn sie angefeuchtet sind und ein wenig mehr sind nötig, wenn sie trocken bleiben). Die ruhige Bienentraube soll etwa ½ Stunde nach dem Füllen das halbe Kästchen ausfüllen (Abb. 6, mittleres EWK). Zu starke Völkchen sind in Gefahr, auf dem Transport zu leiden, auf der Belegstelle auszuziehen oder den Futterteig zu schnell aufzuzehren. Meist wird jedoch mit Bienen zu sehr gespart.
Abb. 6
4. Königinnen
Königinnen in kleinen Serien in gesunden und entwicklungsfreudigen Pflegevölkern aufziehen. Nur fehlerlose, nach Größe und Lebenskraft ausgelesene Königinnen verwenden und sie nicht beim Zeichnen flugunfähig machen! Eine Flugkontrolle im geschlossenen Raum vor dem Zusetzen erscheint zweckmäßig. Alle Königinnen sind mit der vorgeschriebenen Jahresfarbe zu zeichnen. Es ist empfehlenswert, Plättchen mit Nummern zu verwenden (Verflug auf der Belegstelle). Die Nummer der Königin kann mit einem Klebeplättchen auf dem EWK bzw. unter dem Deckel des EWK vermerkt werden. So stellt man einen eventuellen Verflug der Königin auf der Belegstelle später leicht fest.
Vor dem Zusetzen tut man gut daran, die Königin mit lauwarmen Wasser zu benetzen. Sie verhält sich dann ruhiger und wird besser angenommen. Bei EWK’s lässt man sie einfach durch das Flugloch zulaufen. Langsam läuft sie im Kästchen empor und wird sicher angenommen. Bei den ersten Kästchen einer Serie sollte man die sichere Annahme kontrollieren. Verhalten sich die Bienen aggressiv oder knäueln die Königin ein, stimmt etwas mit dem Bienengemisch nicht. Das Zusetzen weiterer Königinnen ist dann abzubrechen.
5. Weitere Behandlung der Begattungseinheiten
Nach dem Zusetzen der Königinnen kommen die Begattungskästchen für 2 Tage in einen dunklen kühlen Raum (8 – 12 °C). Durch untergelegte Leisten ist für eine ausreichende Lüftung zu sorgen (Abb. 7). Täglich sind die Völkchen durch das untere Lüftungsgitter mit Wasser zu besprühen.
Abb. 7
Es bringt nichts, die Königinnen unmittelbar nach 2-tägiger Dunkelhaft zu den Belegstellen zu senden. Frühestens am 6. Tag sind die Königinnen brünftig. Es ist ratsam die Völkchen vor dem Versand in Schutzhäuschen im Freien im tiefen Schatten – natürlich an einem anderen Standort als der, von dem die Bienen für die Füllung der Kästchen genommen wurden – unter Bäumen bei kleinem Flugloch aufzustellen. Die Bienen können sich entleeren, Wasser und Pollen sammeln und bauen sehr viel schneller.
Das Einsammeln der Begattungsvölkchen richtet sich nach dem Transporttermin bzw. nach den Annahmeterminen auf den Inselbelegstellen. Lieber einige Tage länger stehen lassen, als zu früh abzusenden! Das Einsammeln sollte nur außerhalb der Flugzeiten erfolgen.
Nur Völkchen absenden, die daheim zu bauen anfingen! (Abb. 8). Bei Völkchen,
die nach Tagen noch nicht bauen, stimmt etwas nicht (Königin?, Futterteig?,
Zusammensetzung des Völkchens?, Zugang zum Futter?, Temperatur im Aufstellungsraum?)
(Abb. 9). Königinnen solcher Völker sind, wenn überhaupt vorhanden,
Todesanwärter. Vor dem Versand sollten alle Kästchen auf Vorhandensein
der Königinnen kontrolliert werden. Bei warmem Wetter spritze man mit dem
Zerstäuber vor dem Abtransport etwas kaltes Wasser durch die Lüftungsgitter.
Abb. 8
Abb. 9
6.Transportgestelle
Nur Kästen mit 6 Begattungseinheiten verwenden! Größere Transporteinheiten sind zu schwer und werden von den Belegstellenleitern nur nach vorheriger Genehmigung angenommen. Ein ordentlicher Handgriff am Deckel erleichtert dem Belegstellenleiter die Arbeit. Oft ist ein längerer Transport mit Verladungen (Spedition, Schiff) erforderlich. Die Transportkästen müssen absolut bienendicht sein. Gut bewährt haben sich die genormten Transportgestelle mit Gaze (Abb. 10). Ungeeignet sind Transportgestelle, die einen geschlossenen Deckel haben und auch sonst nicht genügend belüftet sind. Hier kommt es immer wieder zum Verbrausen von Völkchen während des Transports. Irgendwelche Behelfskisten aus Pappe oder Holz mit oftmals völlig unzureichender Lüftung sowie mit mangelhaften Verschlüssen dürfen nicht verwendet werden!
Abb. 10
7. Signieren und Begleitpapiere
Transportgestelle und EWK’s sind eindeutig und gut leserlich mit Namen, vollständiger Anschrift und Telefonnummer des Beschickers zu beschriften (Einlaminierte mit Reisstiften befestigte Adresszettel werden empfohlen). Alte Adressen von Vorbesitzern stiften Verwirrung. Sie sind zu entfernen!
Zuchtkarten sind in einem wasserfesten Umschlag oder Zipp-Beutel beizufügen
und nicht am Deckel der EWK’s zu befestigen. Der obere Teil der Zuchtkarten
hat zumindest den Namen des Züchters aufzuweisen. Für die begatteten
Königinnen wird eine entsprechende Anzahl von Zuchtkarten vom Belegstellenleiter
mit Angaben zu den Drohnenvölkern und dem Tag der Eiablage versehen und
unterzeichnet. Eine Zuordnung der Karten zu einzelnen EWK’s mit nummerierter
Königin ist auf Grund der Vielzahl der angelieferten Königinnen nicht
möglich.
Jeder Sendung ist ein amtliches Gesundheitszeugnis beizufügen. Sendungen
ohne Gesundheitszeugnis gehen ohne Aufstellung an den Einsender zurück
und werden berechnet (Rollgeld, Frachtkosten und Belegstellengebühren).
Sendungen aus anderen EU-Ländern müssen eine Bescheinigung nach TRACES
(Datenbanksystem für Tiertransporte innerhalb der EU) vorlegen. Diese erhalten
die Beschicker bei ihrem zuständigen Veterinäramt.
8. Anmeldung
EWK-Sendungen sind beim Belegstellenleiter rechtzeitig, mindestens jedoch 3 Wochen vor dem geplanten Anlieferungstermin mit Anzahl der vorgesehenen Königinnen anzumelden. Sollte sich die Zahl der angelieferten Königinnen jedoch reduzieren, ist dies dem Belegstellenleiter mindestens 7 Tage vor der vorgesehenen Anlieferung mitzuteilen, damit anderen Beschickern die Möglichkeit zur Anlieferung gegeben werden kann. Erfolgt dies nicht, werden Belegstellengebühren in voller Höhe berechnet!
9. Sammeltransporte von Züchtern
Von Züchtern organisierte Sammeltransporte sind wesentlich günstiger als die Transportkosten durch die Speditionen. Zu den vorgegebenen Zeiten können die Transportgestelle bei den Belegstellenleitern bzw. den Sammelstellen angeliefert und nach Absprache abgeholt werden. Für Sammeltransporte durch Züchter erscheint es zweckmäßig, dass der Leiter des Sammeltransportes einzelne Sendungen durchsieht und bereits im Vorfeld EWK’s, die keine erfolgreiche Begattung erwarten lassen, aussortiert. Das erspart den Belegstellenleitern viel unnötige Arbeit und den Beschickern unnötige Kosten.
10. Transporte mit der Fa. Go
Die Transporte von EWK-Sendungen mit der Fa. Go zu Schiffsanlegern bzw. Sammelstellen auf dem Festland sind erheblich teurer als Sammeltransporte durch Züchter (siehe Kostenanschlag der Fa. Go). Die Firma Go rechnet nicht mit dem einzelnen Züchter, sondern mit dem Landesverband der Imker Weser-Ems ab. Dieser berechnet die Kosten bei der Schlussabrechnung an die einzelnen Züchter. Sollte es durch die Fa. Go zu Transportschäden gekommen sein, ist dies der Firma GO und dem LV. der Imker Weser-Ems sofort mitzuteilen. Deshalb sind die Transportgestelle nach der Rücksendung sofort zu kontrollieren. Später eingehende Reklamationen werden erfahrungsgemäß nicht akzeptiert. Für die Belegstelle Spiekeroog ist eine Anlieferung durch die Fa. Go nicht möglich.
11. Vorsichtsmaßnahmen bei Aufstellung der EWK’s mit begatteten
Königinnen am Stand
Im Juli gibt es auf den Inseln häufig eine gute Tracht, so dass die EWK-Völkchen
mit guten Vorräten zum Züchter zurückgeschickt werden. Da der
Honig sehr aromatisch und duftend ist, sind zur weiteren Verwendung der Königinnen
am Stand aufgestellte EWK-Völkchen leicht das Ziel von Räuberbienen
und werden innerhalb kürzester Zeit ausgeräubert. Deshalb die Völkchen
bis zum Ausfangen der Königinnen nicht am Stand mit anderen Völkern
aufstellen, sondern möglichst isoliert.
Carnica Hoffmann (21)
Eigentümer: Aller Wümme
Belegstellenleitung: A. Prill, Baringstraße 11, 31832 Springe, Tel: 05044/8583
Mail: aribert.prill@t-online.de
R. Andritschke, Südstr. 14, 31832 Springe,Tel.: 05044/708
Mail: reinhard.andritschke@t-online.de, Belegstelle: 0176-36342246
Erste Anlieferung: 02.06.2026 Letzte Anlieferung: 02.08.2026
Anlieferungstage: täglich
Adresse für Anlieferungen: Belegstelle, Friederikenweg 15, 26474 Spiekeroog
Anzahl der Drohnenvölker: 20
Töchter von ZB Nr.: Andritschke DE 6-36-31-2023K
Anlieferung durch Spedition: nicht möglich
Belegstellengebühren: 5,50 €
Sonstige Kosten: Schiffstransfer, Rollgeld auf der Insel 14,00 € je Gestell,
Sonderaufwendungen z.B.
Nachfütterung
Besonderheiten: Die Belegstelle ist durchgehend besetzt und über Telefon
erreichbar. Mobil: 0176-36342246
Transportgestelle mit mehr als 6 EWK sind zugelassen.
Zu den Drohnenvölkern der Inselbelegstelle Spiekeroog
Besitzer der Inselbelegstelle Spiekeroog ist der Züchterring Aller-Wümme,
der bereits 1953 von dem erfahrenen Züchter Erich Hoffmann / Walsrode gegründet
wurde und der 1960 die Inselbelegstelle Spiekeroog eingerichtet hatte. Nach
ihm wurde die Carnica-Troiseck-Linie, die seit dieser Zeit im Züchterring
über die Insel weitergeführt wird, als Linie Hoffmann bezeichnet.
Die Linie zeichnet sich durch besondere Friedfertigkeit aus, so dass eine Haltung
auch in dicht besiedelten Gebieten ohne Probleme möglich ist. Trotz etwas
geringerer Volksstärke liefern die Völker hohe Erträge. Mit der
Schwarmneigung und mit Krankheiten gibt es keinerlei Probleme. Vorfahren des
4a-Volkes werden seit Beginn der 1990er Jahre über Anpaarungen auf der
Inselbelegstelle Spiekeroog von den beiden Züchtern A. Prill und
R. Andritschke selektiert und zeichneten sich regelmäßig durch hohe
Zuchtwerte aus.
Geplante Sammeltransporte
1. Von Springe am 01.06.2026, 15.06.2026, 29.06.2026, 13.07.2026 und 27.07.2026.
Anlieferung immer bis18:00 Uhr
bei Aribert Prill, Baringstr. 11, 31832 Springe, Tel.: 05044 – 8583. Weitere
Termine auf Anfrage.
2. Von Hünxe/ Rheinland entlang der A31 zu und vom Anleger Spiekeroog/
Neuharlingersiel
Auskünfte erteilt: E. Uhlenbruck, Dinslakener Straße 89A, 46569 Hünxe,
Tel.: 02858- 82425.
E-Mail: tunierbienen@freenet.de
Abstammungsnachweis Spiekeroog
Carnica Selektionslinie LIB (90)
Eigentümer: Landesverband der Imker Weser-Ems
Die Drohnenvölker werden gestellt vom Belegstellenleiter
Belegstellenleitung: Achtung Änderung in der Belegstellenleitung
Joachim Nagel, Weenerstraße 76, 26831 Bunde
Mobil: 0179- 4416059, Mail: imkerei26831@freenet.de
Erste Anlieferung: 24.05.2026 Letzte Anlieferung: 29.07.2026
Anlieferungstage: Mittwochs auf der Belegstelle
Adresse für Anlieferungen: Belegstelle Wangerooge Charlottenstr. 56, 26486
Wangerooge
Anlieferung am Anleger Harlesiel nicht möglich!
Weitere Anlieferungsadressen: F. Thedinga, Tonnenkamper Weg 31, 26427 Esens
Mobil: 0151-21678506, sonntags und montags16:00 – 21:00 Uhr
Anzahl der Drohnenvölker: 22
Töchter von ZB Nr.: Schäfer DE 6-90-170-2023K
Anlieferung durch Spedition: möglich, Ankunft auf der Belegstelle nur mittwochs
Belegstellengebühren: 8,50 €
Sonstige Kosten: Transport von Sammelstelle zum Anleger, Schiffstransfer, Rollgeld
auf der
Insel, Sonderaufwendungen z.B. Nachfütterung
Besonderheiten: keine
Zu den Drohnenvölkern der Inselbelegstelle Wangerooge
Die Drohnenvölker der Inselbelegstelle Wangerooge gehen zurück auf die Selektionslinie des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf (LIB), bei der anhand von Infrarotaufnahmen und anschließender 1-Drohn-Anpaarung die Selektion auf ein gezieltes Ausräumen varroainfizierter Zellen gerichtet war. Trotz dieser sehr einseitigen Selektion zeigten die in Niedersachsen von den Züchtern Schäfer und Woodi 2024 geprüften Königinnen des Jahrganges 2023 (angepaart auf der Inselbelegstelle Spiekeroog mit AGT-Material des Züchters Heuzeroth) mit ihren Völkern in allen Eigenschaften durchaus akzeptable, überdurchschnittliche Leistungen.
Geplante Sammeltransporte
Sammeltransporte zu und von der Anlieferungsstelle F. Thedinger, Tannenkamperweg
31, 26427 Esens,
Mobil: 0151-21678506
Von Hünxe/ Rheinland entlang der A31
Auskünfte erteilt: E. Uhlenbruck, Dinslakener Straße 89A, 46569 Hünxe,
Tel.: 02858- 82425.
E-Mail: tunierbienen@freenet.de
Abstammungsnachweis Wangerooge
Carnica 03 (40)
Rasse/ Linie: Carnica-03 (40)
Eigentümer: Landesverband der Imker Weser-Ems
Belegstellenleitung: Achtung Änderung in der Belegstellenleitung
A. Jacques, Am Steending 132, 28779 Bremen
Mobil: 0157-82455518, Mail: imkerjacques@t-online.de
Erste Anlieferung: 31.05.2026 Letzte Anlieferung: 09.08.2026
Anlieferungstage: dienstags auf der Belegstelle
Adresse für Anlieferungen: Belegstelle Langeoog, Herrenhusdünen, 26465
Langeoog
Weitere Anlieferungsadressen: Belegstellenleitung, sonntags 15:00 - 20:00 Uhr,
Abholung mittwochs
ab 18:00 Uhr
F. Thedinga, Tonnenkamper Weg 31, 26427 Esens
Mobil: 0151-21678506, sonntags 16:00 – 21:00Uhr Uhr, Abholung
Mittwochs
Anzahl der Drohnenvölker: 16
Töchter von ZB Nr.: Holtkamp DE 17-208-49-2023K
Anlieferung durch Spedition: möglich
Belegstellengebühren: 8,50 €
Sonstige Kosten: Transport von Sammelstelle zum Anleger, Schiffstransfer, Rollgeld
auf der
Insel, Sonderaufwendungen z.B. Nachfütterung
Besonderheiten: keine Transportgestelle größer als 6 EWK
Anmeldung vorzugsweise per E-Mail oder SMS
Zu den Drohnenvölkern der Inselbelegstelle Langeoog
Die Carnica-Linie 03 wird seit Jahrzehnten in den norddeutschen Imkerlandesverbänden gehalten. Ursprünglich geht das Material auf die Züchterdynastie Bukovsek / Slovenien zurück, der weltweit viele Züchter, so u. a. auch Bruder Adam mit Könignnen belieferte. Bei dem Süd-Ost-Versuch lag dieses Zuchtmaterial in Leistung und Eigenschaften an zweiter Stelle hinter den Linien des Lunzer Bieneninstituts. Der Züchter Holtkamp, der diese Linie neben anderen Carnica-Linien hält, lobt die Langlebigkeit der Königinnen. Die Völker überwintern in relativ kleinen Einheiten, entwickeln sich im Frühjahr aber rasant, so dass sie rechtzeitig erweitert werden müssen. Bei Raumgabe und ausreichender Gabe von Mittelwänden ist der Schwarmtrieb gut lenkbar. Auf Grund der großen Volksstärke in der Haupttrachtzeit werden hohe Ernten erzielt. Bei Nachlassen der Tracht am Ende der Saison wird die Volksstärke reduziert.
Weder Kalkbrut, Nosema noch Krankheiten infolge Viren wurden in den zurückliegenden Generationen registriert.
Geplante Sammeltransporte
Sammeltransporte zu und von der Anlieferungsstelle F. Thedinger, Tannenkamperweg
31, 26427 Esens,
Mobil: 0151-21678506
Von Hünxe/ Rheinland entlang der A31
Auskünfte erteilt: E. Uhlenbruck, Dinslakener Straße 89A, 46569 Hünxe,
Tel.: 02858- 82425.
E-Mail: tunierbienen@freenet.de
Carnica - Varroatoleranz/SMR (70)
Eigentümer: Landesverband der Imker Weser-Ems
Belegstellenleitung: M. Murra, Talstraße 17, 26624 Südbrookmerland-
OT Moordorf
Mobil: 0163-1358629, Mail: murra.michael@web.de
Erste Anlieferung: 24.05.2026 Letzte Anlieferung: 26.07.2026
Anlieferungstage: dienstags auf der Belegstelle nur durch Spedition
Adresse für Anlieferungen: direkte Anlieferung auf Belegstelle nicht möglich
Weitere Anlieferungsadressen: Heimatadresse Belegstellenleiter, sonntags von
12.00Uhr bis 19:00 Uhr. Abholung mittwochs ab 18:30 Uhr.
Anzahl der Drohnenvölker: 40
Töchter von ZB Nr.: Bieneninstitut Kirchhain DE 7-45-658-2023K
Anlieferung durch Spedition: möglich, nur dienstags
Belegstellengebühren: 8,50 €
Sonstige Kosten: Transport von Sammelstelle zum Anleger, Schiffstransfer, Rollgeld
auf der
Insel, Sonderaufwendungen z.B. Nachfütterung
Besonderheiten: Nur Transportgestelle mit Gaze und bis 6 EWK
Zu den Drohnenvölkern der Inselbelegstelle Norderney
Das Mutter (4a) -Volk der Drohnenvölker für Norderney stammt aus
der AGT-Population des Bieneninstituts Kirchhain. Die Vorfahren sind sehr breit
geprüft. Insbesondere das Muttervolk der 7-45-658-2023, die 7-45-350-2021
sowie deren Geschwister und Töchter haben sich in Kirchhain sowohl in mehreren
Vollvölkern und Mini-Plus-Völkchen
(Ein-Drohn-Besamungen) bewährt. Die 7-45-350-2021 stand auch im Jahr 2024
noch gut da und hat erst im Herbst 2024 still umgeweiselt. Der Fokus der Auswahl
lag immer wieder auf möglichst guten und solide aufgenommenen Varroa- und
SMR-Werten.
Informationen zu Norderney
belegstelle-norderney@imker-weser-ems.de
Geplante Sammeltransporte
Sammeltransporte zu und von der Anlieferungsstelle M. Murra, Talstraße
17, 26624 Südbrookmerland – OT Moordorf,
Mobil: 0163-1358629. E-Mail: murra.michael@web.de
1. Von Hünxe/ Rheinland entlang der A31
Auskünfte erteilt: E. Uhlenbruck, Dinslakener Straße 89A, 46569 Hünxe,
Tel.: 02858- 82425.
E-Mail: tunierbienen@freenet.de
2. Von Bremen
Auskünfte erteilt: A. Erfurt, Lesumstoteler Straße 100 A, 27721 Ritterhude,
Tel.: 0421-69679643,
Mobil: 0176-64200269, E-Mail: erfurtclub@googlemail.com
3. Von Neuenburg Grißheim/Baden
Auskünfte erteilt: L. Famulla, Rheinstraße 65, 79395 Neuenburg- Grißheim,
Tel.: 04634-7999,
Mobil: 0157-88258259, E-Mail: leo.famulla@t-online.de
4. Aus den Niederlanden
Auskunft erteilt: Math Göbbels, Zandstraat 14, 5757 BM Liessel, Niederlande
Tel.: +31 620034442, E-Mail: mgobbels7@gmail.com
Carnica-Sklenar 47/9/26 (13)
Eigentümer: Landesverband der Imker Weser-Ems
Belegstellenleitung: D. Huerkamp, Hauptstr. 634, 26689 Apen OT Vreschen- Bockel
Mobil: 0157-34771644, Mail: belegstellejuist@yahoo.de
Erste Anlieferung: 25.05.2026 Letzte Anlieferung: 26.07.2026
Anlieferungstage: montags auf der Belegstelle (außer Pfingstmontag)
Adresse für Anlieferungen: Belegstelle Juist, Hafen Juist, 26571 Juist
Weitere Anlieferungsadressen: Belegstellenleiter, sonntags ab 19:00 Uhr
Anzahl der Drohnenvölker: 18
Töchter von ZB Nr.: Götze DE 14-21-1317-2022K
Anlieferung durch Spedition: möglich
Belegstellengebühren: 8,50 €
Sonstige Kosten: Transport von Sammelstelle zum Anleger, Schiffstransfer, Rollgeld
auf der
Insel, Sonderaufwendungen z.B. Nachfütterung
Besonderheiten: Größere Transportgestelle auf Anfrage
Zu den Drohnenvölkern der Inselbelegstelle Juist
Bei den Drohnenvölkern der Inselbelegstelle Juist handelt es sich um die Carnica-Sklenar-Linie 47/9/26, die seit Jahrzehnten von dem versierten Züchter W. Goetze / Ilsenburg selektiert wird. Die Völker dieser Linie gehen bereits Anfang Oktober vollständig aus der Brut und zeigen im Frühjahr eine rasante Entwicklung. Die Honigerträge des 4a-Zuchtvolkes bei Standimkerei lagen 2023 bei 117,5 kg, 2024 bei 123,5 kg und 2025 – also im dritten Leistungsjahr – bei 144 kg. Ähnlich hohe überdurchschnittliche Erträge lieferten die Geschwistervölker. Der natürliche Milbenabfall hat sich nach dem Einsatz des Scalvinikäfigs im Juli in den Monaten September bis Dezember ständig abgebaut (Windeldiagnose), so dass keine Winterbehandlungen durchgeführt wurden.
Die Zuchtwerte in BeeBreed spiegeln analog zur gesamten Sklenarpopulation nicht annähernd die Leistungen und Eigenschaften des 4a-Zuchtvolkes wider.
Geplante Sammeltransporte
Sammeltransporte zu und von der Anlieferungsstelle D. Huerkamp, Hauptstraße 634, 26689 Apen OT-Vreschen- Bockel, Mobil: 0157-34771644, E- Mail: belegstellejuist@yahoo.de
1. Von Hünxe/ Rheinland entlang der A31
Auskünfte erteilt: E. Uhlenbruck, Dinslakener Straße 89A, 46569 Hünxe,
Tel.: 02858- 82425.
E-Mail: tunierbienen@freenet.de
2. Von Neuenburg Grißheim/Baden
Auskünfte erteilt: L. Famulla, Rheinstraße 65, 79395 Neuenburg- Grißheim,
Tel.: 04634-7999,
Mobil: 0157-88258259, E-Mail: leo.famulla@t-online.de
in dem Verband Rheinland e.V.
Carnica - Sklenar 47/9/26
Linienbeschreibung und Abstammungsnachweis Borkum
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